Words on
the way of Zen
Reflections on practice, tradition, and the everyday path of Zen.
Unbewegt von den Acht Winden – doch für einen Furz rannte er über den Fluss
Zwischen ihnen floss der Jangtse. Am nahen Ufer lebte der angesehene Chan-Meister Foyin; am fernen Ufer lebte der berühmte buddhistische Gelehrte Su Dongpo. Die beiden schätzten einander sehr und besuchten sich häufig.
LesenDas Gold abkratzen, um Leben zu retten
Ein Bettler in zerschlissenen Lumpen trat vor Chan-Meister Ryōsai und flehte ihn an: „Meine Familie hat seit Tagen nichts zu essen. Ich habe Alte, die versorgt werden müssen, und Kinder, für die ich sorgen muss. Der ganze Haushalt steht ...
LesenAndere sind nicht du
Andere sind nicht du.
LesenNichts gewonnen, nur ein weiches Herz
Als der japanische Zen-Meister Dōgen von seinen Chan-Studien in China zurückkehrte, fragte ihn jemand, was er durch seine Übung gewonnen habe.
LesenEin unterscheidendes Auge
Haben Koans Antworten? Sicherlich ja. Kann man Koans aber nach Belieben beantworten oder einfach so wegerklären? Sicherlich nein. Haben Koans eine einzige richtige Antwort? Nein – es gibt viele richtige Antwortmöglichkeiten, aber alle te...
LesenErste Darlegung des Kernprinzips
Als Patriarch Bodhidharma im Östlichen Land eintraf, empfing ihn Kaiser Wu von Liang mit einer Einladung. Der Kaiser fragte:
LesenKlammere dich nie an Bedingungen
De Shan, der Chan-Meister von Dingzhou, bat seinen Diener, Yi Cun (Xuefeng) zu rufen. Cun trat vor.
LesenRaus!
Eines Tages fragte Chan-Meister Huanglong Huinan einen neben ihm stehenden Schülermönch:
LesenDas gewöhnliche Auge erkennt Manjushri-Bodhisattva nicht
Es lebte einmal ein Mann namens Kalavinka. Er sehnte sich von ganzem Herzen danach, Manjushri-Bodhisattva zu begegnen, doch sein Wunsch sollte sich nie erfüllen.
LesenDie Weitergabe der Zen-Lampe
Eines Tages arbeiteten die Mönche des Klosters auf den Feldern. Huangbo griff nach einer Hacke und bemerkte, dass Linji mit leeren Händen hinter ihm herging. „Wo ist deine Hacke?", rief er. Linji erwiderte: „Jemand hat sie genommen." Hua...
LesenUnberührt vom Schlamm
Ich trug gern teure Kleidung. Ich ging selbst zum Markt, um Stoff auszusuchen, und brachte ihn dann zu einem Schneider, der ihn vermaß und zurechtschnitt. Oft trug ich eine Krawatte und kleidete mich in allerlei Outfits, die mir Komplime...
LesenDas Dharma mit der Zunge zeigen
„Was ist der Buddha?"
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