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Wenn ihr Amitabha Buddhas Namen rezitiert, erleuchtet und umarmt er uns mit seinem Licht

Wenn wir den Namen Amitabha Buddhas rezitieren, erhalten wir beim Tod seine willkommene Führung – das erhöht unsere Chance auf eine gute Wiedergeburt ganz erheblich. Zum anderen schenkt es uns Frieden und Freude in diesem Leben. Das kenn...

Wenn wir den Namen Amitabha Buddhas rezitieren, erhalten wir beim Tod seine willkommene Führung – das erhöht unsere Chance auf eine gute Wiedergeburt ganz erheblich. Zum anderen schenkt es uns Frieden und Freude in diesem Leben. Das kennzeichnende Merkmal Amitabha Buddhas ist, dass er vierundachtzigtausend vorzügliche Merkmale besitzt, und in jedem dieser Merkmale zeigen sich vierundachtzigtausend subtile, wunderbare Zeichen. Aus jedem dieser Zeichen wiederum strahlen verschiedene Arten von hellem Licht, das alle Wesen im Dharma-Reich, die den Namen des Buddha rezitieren, universal erleuchtet, sie umarmt und niemals fallen lässt.

Dies entspringt Amitabha Buddhas dreiunddreißigstem Gelübde – dem Gelübde der Umarmung durch das Licht. Wann immer ihr seinen Namen rezitiert, erleuchtet und umarmt euch Amitabha Buddha mit seinem Licht. Es erfüllt Körper und Geist mit Sanftheit und löst zugleich eure karmischen Hindernisse auf.

Lasst uns eine Geschichte über die wundersamen Wirkungen teilen, die aus der Rezitation des Buddha-Namens erwachen:

In den frühen Jahren der Republik auf dem chinesischen Festland gab es in der Provinz Jiangsu einen Koch. Er hatte zuvor Fleischgerichte zubereitet und dabei viel Karma des Tötens angesammelt, wechselte aber später zur vegetarischen Küche. Als vegetarischer Koch besuchte er jedes in der Nähe abgehaltene Buddha-Retreat (auch „Buddha-Sieben“ genannt). Er bereitete Frühstück und Mittagessen, und sobald er abends fertig war, ging er zur Haupthalle, um für die Dauer einiger Räucherstäbchen mitzurezitieren. Wo immer auf dem Festland eine Rezitation stattfand, er nahm teil. Nach einigen Jahren erkrankte sein ältester Sohn. Vor seinem Tod litt der Sohn unter häufigen Albträumen; er schlug im Schlaf mit den Armen um sich und strampelte mit den Beinen, zutiefst ruhelos und gequält.

Eines Tages wachte der älteste Sohn auf und sagte zu seinem Vater: „In letzter Zeit stört mich jemand im Schlaf und bereitet mir unermessliche Qualen. Letzte Nacht erschien mir das Wesen, das mich quält, und sagte mir, ich müsse dieses Leiden am Ende meines Lebens ertragen, weil ich in einem früheren Leben viele Sünden begangen habe. Ich fragte es: ‚Was soll ich tun?' Es antwortete: ‚Dein Vater trägt viel von dem verdienstvollen Licht Amitabha Buddhas in sich. Wenn dein Vater nur bereit ist, einen Teil dieses Lichts mit dir zu teilen, kannst du jene Sünden tilgen.'"

Überglücklich und einen Hoffnungsschimmer sehend, fragte der Sohn am nächsten Morgen seinen Vater: „Vater! Könntest du einen Teil des strahlenden Verdienstes Amitabha Buddhas mit mir teilen?" Der Vater antwortete: „Ich rezitiere den Namen des Buddha selbst nur selten – wie sollte ich da etwas mit dir teilen können?" Der Sohn beharrte: „Das macht nichts, solange du nur zustimmst." Da sagte der Vater: „Gut, einverstanden. Ich werde einen Teil von Amitabhas Licht mit dir teilen." Kaum hatte er dies gesagt, hörten die Störungen beim Schlafen des Sohnes auf – auf wundersame Weise.

Der Verfasser dieser Geschichte fügte einen Kommentar hinzu und bemerkte: Dieser Koch hatte sich nicht wirklich auf die Rezitation des Buddha-Namens eingelassen; man könnte sogar sagen, es fehlten ihm tiefer Glaube und ernste Gelübde. Er unterstützte lediglich die Buddha-Retreats anderer. Nach getaner Arbeit saß er abends untätig herum, sah andere rezitieren und schloss sich beiläufig an, um ein paar Zeilen ohne echte Aufrichtigkeit zu chanten. Und doch, wie ihr seht, hatten sein Körper und Geist bereits einen unermesslichen Schatz an strahlendem Verdienst des Buddha angesammelt.

Der Verfasser bemerkte weiter: Hätte er mit wahrer Aufrichtigkeit rezitiert, stellt euch nur vor, wie außerordentlich die Ergebnisse gewesen wären! Das ist der tiefe Sinn dahinter, warum so viele Menschen diese Dharma-Methode preisen.

Mit anderen Worten: Der heilige Name Amitabha Buddhas trägt die tiefgründige Kraft seiner ursprünglichen Gelübde in sich:

Erstens die willkommene Führung zur Stunde des Todes. Wenn euer Geist sich häufig mit dem Namen des Buddha verbindet, kultiviert ihr die karmische Kraft, die Amitabha Buddha am Ende eures Lebens vor euch erscheinen lässt.

Zweitens die Umarmung durch sein strahlendes Licht. Wenn ihr täglich mit dem Namen des Buddha zusammen seid, kann das bloße Auge zwar keine sichtbare Veränderung wahrnehmen – doch euer physischer Körper manifestiert in Wahrheit Amitabhas strahlendes Licht. Das ist wahrlich unfassbar. Dieses Licht ist ein Zeichen dafür, dass eure karmischen Hindernisse getilgt werden. Der zweite außergewöhnliche Aspekt von Amitabhas heiligem Namen ist also die erhabene Pracht seines Lichts, verwirklicht durch sein dreiunddreißigstes Gelübde.