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Professor Lin Chong'an: Der Computer vor uns und sein bedingtes Entstehen und seine Leere

眼前计算机的缘起性空

眼前计算机的缘起性空

Das bedingte Entstehen und die Leere des Computers vor uns

Lin Chong'an, 2007

(1) Die Sichtweise des gewöhnlichen Menschen:

Wir alle sehen den Computer vor uns durch unverzerrtes visuelles Bewusstsein. Das ist eine zutreffende Wahrnehmung – nichts ist verkehrt daran, sie entspricht dem, wie uns die Dinge im Alltag erscheinen. Der Computer vor uns ist also „konventionell existent" (名言有).

(2) Die Sichtweise des Svātantrika-Meisters:

Wir alle sehen den Computer durch unverzerrtes visuelles Bewusstsein. Das ist eine zutreffende Wahrnehmung, die mit der alltäglichen Erfahrung übereinstimmt – der Computer ist also „konventionell existent". Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch: Der Beobachter beeinflusst das Objekt – den Computer – zwar nicht, doch die Grenzen der menschlichen Sinne sorgen dafür, dass das, was wir sehen, nicht ganz dem Computer entspricht, wie er wirklich ist. Erscheinung und Wirklichkeit fallen auseinander. Für den Beobachter ist der Computer vor uns daher „durch geistige Zuschreibung etabliert" (以心增上安立). Er entsteht in Abhängigkeit, wie eine Illusion. Er ist nicht wahrhaft existent und daher leer von wahrer Existenz (真实有空).

(3) Die Sichtweise des Prāsaṅgika-Meisters:

Wir alle sehen den Computer durch unverzerrtes visuelles Bewusstsein. Das ist eine zutreffende Wahrnehmung, die mit der alltäglichen Erfahrung übereinstimmt – der Computer ist also „kon