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Das Leiden der Sahā-Welt kann uns dazu bewegen, unser Gelübde der Wiedergeburt abzulegen.

Warum sagen wir eigentlich immer, dass es so selten und schwer fassbar ist, den Pfad des Buddha einzuschlagen? Seht: Wenn jemand zur Baihua-Einsiedelei auf den Putuo Shan kommt und sagt, er wolle bei den Drei Juwelen Zuflucht nehmen und ...

Warum sagen wir eigentlich immer, dass es so selten und schwer fassbar ist, den Pfad des Buddha einzuschlagen? Seht: Wenn jemand zur Baihua-Einsiedelei auf den Putuo Shan kommt und sagt, er wolle bei den Drei Juwelen Zuflucht nehmen und die Fünf Sila einhalten, dann lobe ich ihn stets von ganzem Herzen: Wie kostbar – du bist endlich durch die Tür getreten! Vor der Zufluchtnahme verweilst du noch draußen vor dem Tor; mit der Zufluchtnahme heute bist du endlich in die inneren Hallen eingetreten. Ich spende dieser Zufluchtsabsicht so überschwängliches Lob, nicht nur weil sie so selten und kostbar ist, sondern auch, um euch alle zu ermutigen, euch den Drei Juwelen anzuvertrauen.

Doch wo liegt das eigentliche Problem? Wir haben uns viel zu lange in der Sahā-Welt aufgehalten, und das Sich-Klammern an sie ist uns zur zweiten Natur geworden. Eine einfache Bewegung, die gar keine Mühe kosten sollte, braucht heute die Hilfe vieler Menschen und viele geduldige Versuche, bis sie wieder gelingt.

Nehmt meine kürzliche Schultersteife: Täglich kommt ein Laienpraktizierender, um meinen Arm wieder in seinen normalen Bewegungsradius zu bringen. Der Arm sollte sich eigentlich von selbst sanft zurückbewegen, doch durch den Schmerz ist er in einem starren Muster feststecken geblieben, und ihn zurückzudrücken ist extrem schmerzhaft. Genau deshalb lässt sich der Geist der Entsagung so schwer wecken: Ein einziger Gedankenwechsel sollte genügen, um alles umzukehren – doch wir bringen ihn einfach nicht zustande. Die Befleckung der Sahā-Welt ist also in Wahrheit etwas, das wir selbst durch unsere eigenen Gelübde erschaffen haben.

Da wir sie selbst erschaffen haben, können wir auch unsere Sichtweise darauf vollständig verändern und sie nutzbar machen, anstatt sie ungenutzt zu lassen. Wir müssen nur lernen, klug mit der Sahā-Welt umzugehen. Warum?

Die reinigende Segenskraft des Reinen Landes

Indem wir uns die reinen Schmückungen des Reinen Landes vorstellen und darüber kontemplieren – seine Umwelt ebenso wie die Wesen, die dort weilen –, können wir in uns das Gelübde wecken, im Westlichen Reinen Land wiedergeboren zu werden.

Die befleckte Segenskraft der Sahā-Welt

Das Leiden hier, die erstickende Frustration, die Härten, die uns völlig unerträglich erscheinen – auch sie reichen mehr als aus, um uns dazu zu bringen, das Gelübde der Wiedergeburt im Westlichen Reinen Land zu wecken. Beide tragen Segenskraft in sich.